Prüfungsvorbereitung für Rechtsphilosophie
Wer eine Prüfung im Bereich Rechtsphilosophie vorbereiten muss, sollte sich in erster Linie an die in der Vorlesung besprochenen Themen halten. Rechtsphilosophie ist nämlich ein sehr weites Feld, weshalb eine sinnvolle Stoffeingrenzung vorgenommen werden muss. Diese gibt im Regelfall der Dozent in der jeweiligen Vorlesung vor, sodass die entsprechenden Mitschriften eine sehr gute Basis für eine erfolgreiche Klausur darstellen. Wer über solche Mitschriften nicht verfügt, wendet sich ab besten an hilfsbereite Kommilitonen oder die Fachschaft im Bereich Jura.
Die Vorbereitung einer Prüfung in Rechtsphilosophie sollte möglichst frühzeitig begonnen werden, damit der Stoff auch vollständig durchdrungen und verstanden werden kann. Zu beachten ist, dass manche Dozenten auch die Beherrschung bestimmter Sätze und Formeln verlangen (besonders beliebt ist zum Beispiel die bekannte “Radbruchsche Formel”). Diese sollten für diesen Zweck auswendig gelernt werden, sodass man sie im Bedarfsfall niederschreiben kann. Auch bei anderen Themen lohnt sich ein Auswendiglernen in jedem Fall. Denn auch wenn Wissenschaft auf reinem Verständnis beruht, muss das Hintergrundwissen vorhanden sein. Gerade in einer Klausur, aber auch in einer mündlichen Prüfung, bleibt oft kaum Zeit, um nachzudenken. Das geforderte rechtsphilosophische Wissen muss deshalb im Kopf fest verankert sein, was nur durch Auswendiglernen machbar ist.
Wem die Vorlesungsmitschriften nicht genügen, der kann auch entsprechende Fachbücher zu Rate ziehen. Hierfür werden am besten diejenigen Bücher gewählt, die der Dozent in der der ersten Vorlesungsstunde empfohlen hat. Viel Wissen bedeutet aber nicht notwendigerweise eine gute Prüfungsnote. Von Bedeutung ist hier lediglich, wie gut die Themen beherrscht werden, die vorher besprochen wurden. Ein Lehrbuch kann hier hilfreich sein, um nicht verstandenen Stoff aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu können.